Schweigen brechen! Drucken
Mit Schock und Sprachlosigkeit haben wir die Nachrichten von sexuellen Übergriffen am Canisius-Kolleg in Berlin, St. Ansgar in Hamburg, St. Blasien, Hannover, Göttingen und am Aloisiuskolleg in Bonn zur Kenntnis genommen. Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, von Schutzbefohlenen noch dazu, ist nicht zu entschuldigen.

Unsere Solidarität gilt den Betroffenen des Missbrauchs. Wir begrüßen daher das offensive Vorgehen von Pater Mertes und die Ankündigung des Jesuitenordens, Aufklärung zu leisten über das, was damals gewusst wurde und das, was hätte getan werden müssen.

Wir hoffen, dass die notwendigen Schlüsse daraus gezogen werden, damit in Zukunft rechtzeitig gehandelt und nicht versteckt wird. Wir fordern die Verantwortlichen in Kirche dazu auf, solche Fälle jetzt und in Zukunft konsequent aufzudecken. Dabei müssen Transparenz und der Schutz der Betroffenen im Vordergrund stehen.

Wir bitten und ermutigen alle Betroffenen, das Schweigen zu brechen.

Die KSJ

 
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